Literatur zur Ausstellung

Kunstwerk der Zukunft. Richard Wagner und Zürich (1849–1858), hrsg. von Laurenz Lütteken, unter Mitarbeit von Eva Martina Hanke, im Auftrag des Schweizerischen Landesmuseums und der Stiftung Museum Bärengasse,
Zürich: NZZ Libro, Verlag Neue Zürcher Zeitung 2008.
ISBN 978-3-03823-468-5, 200 S., CHF 39.–
Das reich illustrierte Begleitbuch zur Ausstellung bietet erstmals eine systematische Dokumentation von Wagners Zürcher Zeit. In den Beiträgen namhafter Wagner-Forscher wird der Aufenthalt unter jeweils anderen Gesichtspunkten untersucht. Dabei steht jeweils die Frage im Mittelpunkt, welche Spuren die Beziehung Wagners zu Zürich in seinem Werk einerseits, in Zürich andererseits hinterlassen hat. Ein Katalogteil führt die Exponate, die teils erstmals öffentlich gezeigt werden, mit Erläuterungen auf.

Eva Martina Hanke, Wagner in Zürich. Individuum und Lebenswelt, Kassel: Bärenreiter 2007 (Schweizer
Beiträge zur Musikforschung 9)
ISBN 978-3-7618-1994-4, 404 Seiten, CHF 71.90
Die Studie, die als Dissertation im Forschungsprojekt
«Musik in Zürich – Zürich in der Musikgeschichte» (Schweizerischer Nationalfonds) entstand, ist den Wechselwirkungen zwischen Richard Wagner und seiner Zürcher Lebenswelt gewidmet. Zahlreiche zum Teil neue Quellen dokumentieren und illustrieren Wagners Leben und Schaffen in der sozialen, politischen, kulturellen und geistigen Wirklichkeit der Limmatstadt und leuchten damit ein bedeutendes Kapitel Zürcher Kulturgeschichte neu aus.

Chris Walton, Richard Wagner’s Zurich. The Muse of Place, Rochester NY: Camden House 2007 (auf Englisch)
ISBN 978-1-571133311, 288 S., CHF 109.–
In seinem Buch untersucht Walton verschiedene Aspekte im Leben Richard Wagners während seines Zürcher Exils, von seinen Alpenwanderungen bis zu seiner Gesundheit. Vor allem aber will er seine Beziehungen zu den Schweizer Zeitgenossen beleuchten: zu Komponisten wie Johann Carl Eschmann, Theodor Kirchner und Wilhelm Baumgartner, zu Verlegern und Orchestermusikern sowie zu seinen Mäzenen, Otto und Mathilde Wesendonck.


Die drei Titel sind im Museum Bärengasse, im Schweizerischen Landesmuseum und im Buchhandel erhältlich.